Projekte in Vorbereitung

Durlach - Sozialdiakonisches Zentrum Bilfinger Straße

Für die zukunftsweisende Weiterentwicklung des Stadtteils Lohn-Lissen in Durlach haben sich die Evangelische Kirche in Karlsruhe, der Verein für Pflege und Betreuung Paul Gerhardt e. V. Pforzheim und die VOLKSWOHNUNG als lokale und regionale Akteure zusammengeschlossen. Auf den Grundstücken der Evangelischen Kirche an der Bilfinger Straße soll ein ganzheitliches Sozialdiakonisches Zentrum entstehen, das den Kerngedanken „Kinder, Familie, Alte und Pflege“ beinhaltet. Mit einer zielgruppen- und trägerübergreifenden Zusammenarbeit, ausgerichtet auf den Sozialraum und die Verzahnung von im Stadtteil bestehenden Angeboten, möchten die Evangelische Kirche in Karlsruhe und ihre Diakonie ihre Verantwortung in der lokalen Gemeinwesenarbeit wahrnehmen.


Vor dem Hintergrund des sensiblen Umgangs mit bestehenden Flächenressourcen soll eine Neuentwicklung des Gebiets erfolgen, um vor Ort verschiedene notwendige soziale Nutzungen sowie weitere Wohnangebote und Freiraumqualitäten zu generieren. Anfang Mai 2021 fiel die Entscheidung im Planungswettbewerb für den Neubau des Sozialdiakonischen Zentrums Bilfinger Straße. Die fach- und sachkundige Jury unter Vorsitz des Architekten Professor Markus Neppl vergab drei Preise und eine Anerkennung.

Der 1. Preis ging an das Stuttgarter Büro Bodamer Faber Architekten BDA PartGmbB. Mit dem 2. Preis wurde das Büro puppendahlarchitektur GmbH aus Recklinghausen bedacht. Der Entwurf des Büros DREI ARCHITEKTEN Partnerschaft mbB aus Stuttgart wurde mit dem 3. Preis honoriert. Insgesamt hatten sich 22 Architekturbüros um die Teilnahme am Wettbewerb beworben, von denen 18 Beiträge eingereicht hatten.

Die zur Verfügung stehenden rund 7.000 m2 sollen in der Planung mit einer Kindertagesstätte, Gemeinde- und Beratungsräumen, einem stationären Alten- und Pflegeheim und einer Tagespflegeeinrichtung sowie zusätzlichem bezahlbaren Wohnraum attraktiv gestaltet werden.

Zur Ansicht des Videos klicken Sie bitte ins Bild rechts.

Rintheim – Heilbronner Straße

Nach Plänen des Karlsruher Architekten Dr. Falk Schneemann werden Garagenhöfe an der Heilbronner Straße mit insgesamt zwölf Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen aufgestockt. Dabei entstehen kompakte, öffentlich geförderte Mietwohnungen, die insbesondere für Studierende und Alleinerziehende zur Verfügung stehen sollen. Durch die vorgefertigte Holzbauweise wird die Bauzeit sehr kurz sein, darüber hinaus lassen sich die Module an einem anderen Ort wiederaufbauen. Baubeginn ist voraussichtlich im 2. Quartal 2022, bis zur Fertigstellung dauert es etwa vier Monate. Die Garagenaufstockung wird gefördert mit Mitteln des Förderprogramms „Innovativ Wohnen BW – Beispielgebende Projekte“ des Landes Baden-Württemberg.

Daxlanden – Zanderweg

Über 50 Jahre sind die Gebäude der VOLKSWOHNUNG zwischen Agathen-, Valentin-, Kirschstraße und Zanderweg alt. Eine Modernisierung ist nur bedingt realisierbar. Die VOLKSWOHNUNG wird die sieben Gebäudezeilen mit insgesamt 134 Wohnungen durch Neubauten ersetzen und dadurch das Wohnungsangebot für Familien und ältere Menschen verbessern. Um herauszufinden, welche Wohnanlage sich an dieser Stelle gut in den städtebaulichen Kontext einfügt, wurde im Juli 2019 ein Architektenwettbewerb ausgelobt.


Im November 2019 wählte die fach- und sachkundige Jury, der neben Baubürgermeister Daniel Fluhrer u.a. VOLKSWOHNUNGS-Geschäftsführer Stefan Storz und Bürgervereinsvorsitzender Reimund Horzel angehörten, die geeigneten Entwurfskonzepte für den besonderen Standort in Daxlanden. Auf die Planungskonkurrenz folgten die Verhandlungsgespräche gemäß Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge. Dank einer überzeugenden Weiterentwicklung und Präsentation konnte sich das ursprünglich zweitplatzierte Büro ASTOC architects and planners mit urbanegestalt PartGmbH durchsetzen und erhielt den Auftrag zur Realisierung der neuen Wohnanlage am Zanderweg. Inzwischen wurde mit der grundlegenden Planung für die rund 170 Wohneinheiten begonnen, Anfang 2023 soll der Baubeginn erfolgen.

Im nebenstehenden Video informiert Prof. Markus Neppl über das Neubauvorhaben und erläutert die Grundzüge der Planung. Hinweis: Zur besseren Darstellung des Videos nutzen Sie bitte Mozilla Firefox und reduzieren Sie ggf. die Größe der Bildschirmansicht.

Wir bedauern es sehr, dass wir aktuell aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie üblich im Rahmen einer Veranstaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern in Dialog treten können.

Waldstadt – Königsberger Straße

In der Waldstadt besitzt die VOLKSWOHNUNG 29 Gebäude mit 1.303 Wohnungen. Mit 667 Wohnungen – verteilt auf 14 Gebäude – befindet sich etwa die Hälfte davon an der Königsberger Straße, dem südlichsten Straßenzug in der Waldstadt-Waldlage. Während die VOLKSWOHNUNG die Häuser an der Insterburger und Kolberger Straße in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert hat, befinden sich Gebäude und Wohnumfeld an der Königsberger Straße noch in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Daher plant die VOLKSWOHNUNG umfangreiche Maßnahmen, um ihren Bestand zukunftsfähig weiterzuentwickeln.


Aufbauend auf dem städtebaulichen Rahmenplan Waldstadt-Waldlage hat die VOLKSWOHNUNG eine stufenweise nachhaltige Entwicklungsstrategie für ihren Bestand entlang der Königsberger Straße angestoßen: Neben der Modernisierung der in die Jahre gekommenen Gebäude im Teilbereich Süd, der Neugestaltung des Wohnumfelds und der Verbesserung der Parksituation geht es im Teilbereich Nord langfristig um Neubauten, die das Angebot mit kleineren, barrierefreien Wohnungen und mit größeren Familienwohnungen ergänzen.

Der 2015 von der Politik verabschiedete Rahmenplan stand maßgeblich unter der Zielsetzung, im bestehenden Stadtgefüge neuen Wohnraum zu schaffen. Im Dialogprozess mit der Öffentlichkeit und dem Bürgerverein Waldstadt e.V. wurde der Rahmenplan durch das Stuttgarter Büro Pesch und Partner Architekten in Kooperation mit Helleckes Landschaftsarchitekten aus Karlsruhe erarbeitet.

Mit der Wettbewerbsentscheidung für die Neugestaltung des Teilbereichs West der Königsberger Straße 2 a-d hat die VOLKSWOHNUNG mit der Umsetzung ihrer stufenweisen nachhaltigen Entwicklungsstrategie begonnen. Zwei Arbeiten, die jeweils die für die Waldstadt typische Zeilenbebauung aufgenommen haben, überzeugten die Jury. Die beiden preisgekrönten Entwürfe der Büros schneider+schumacher aus Frankfurt und Thoma Lay Buchler Architekten aus Stuttgart werden derzeit überarbeitet (Details siehe Pressemitteilung) und bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Waldstadt näher erläutert (Termin wird noch bekanntgegeben).

 

Rintheim – Staudenplatz „Mehr Wohnen in der Mitte“

Mit über 1.000 Wohnungen ist das Rintheimer Feld eine der großen Siedlungen der VOLKSWOHNUNG. Zahlreiche bereits umgesetzte Sanierungsmaßnahmen, die Neubauten an der Forststraße und die barrierefreie Umgestaltung der Freiräume haben zu einer deutlichen Aufwertung des Wohnstandorts geführt. Diese Entwicklung möchte die VOLKSWOHNUNG mit der Neuordnung des Staudenplatzes fortführen. In zentraler Lage sollen hier weitere Mietwohnungen entstehen und die alten Ladenzeilen durch mehrgeschossige Gebäude ersetzt werden. 


Auch nördlich der Heilbronner Straße und im Bereich des Garagenhofs am Hirtenweg gehören ergänzende Neubauten zum Konzept. Viergeschossige Zeilenbauten orientieren sich an den umliegenden Mietshäusern und werden mit breiteren, sechsgeschossigen Kopfbauten akzentuiert. Insgesamt sechs Gebäude mit rund 120 Mietwohnungen – darunter insbesondere Angebote für Senioren und junge Familien – und Gewerbeflächen im Erdgeschoss sieht der Entwurf des Stuttgarter Büros LEHEN drei vor. Elke Ukas Landschaftsarchitekten, die 2018 für die hochwertige Freiraumgestaltung im Rintheimer Feld ausgezeichnet wurden, sind auch an dieser Planung maßgeblich beteiligt und sorgen für eine Integration der Neubauten in die Quartierslandschaft. 

Um ab dem Frühjahr 2021 mit dem Bau beginnen zu können, läuft seit 2015 das städtische Bebauungsplanverfahren Staudenplatz, das sämtliche sozialen, technischen und ökologischen Belange berücksichtigt. Im Herbst 2020 soll der B-Plan rechtskräftig werden. 

Durlach – Wachhausstraße

An der Wachhausstraße in Durlach-Aue plant die VOLKSWOHNUNG den Neubau von zwei zweigeschossigen Gebäudegruppen. Dafür sollen die eingeschossigen Häuser aus der Nachkriegszeit, die nicht mehr modernisiert werden können, Anfang 2021 abgerissen werden. Das Weinheimer Architekturbüro Weber & Partner mbB hat zwei u-förmige Komplexe mit ausgebautem Dachgeschoss, Teilunterkellerung und jeweils einem privaten Gartenhof entworfen. Insgesamt entstehen 52 Mietwohnungen mit drei bis vier Zimmern für Familien. Da die Grundwasserverhältnisse den Bau einer Tiefgarage erschweren, sind an diesem Standort oberirdische Stellplätze vorgesehen. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2021, die Fertigstellung für Ende 2023 geplant.