Verlässlichkeit und soziale Verantwortung in Zeiten der Corona-Krise – der 10-Punkte-Maßnahmenplan der VOLKSWOHNUNG

Karlsruhe,

Schon immer haben wir den Anspruch, ein verlässlicher Vermieter zu sein und unserer sozialen Verantwortung als kommunales Wohnungsunternehmen gerecht zu werden. Auf diese Haltung können sich unsere Mieterinnen und Mieter, Geschäftspartnerinnen und -partner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin verlassen. Für die anstehenden Herausforderungen haben wir darüber hinaus Strategien entwickelt und in einem 10-Punkte-Maßnahmenplan zusammengefasst.

Erreichbarkeit, Sicherheit und (neuer) Service: Wir sind telefonisch, per E-Mail und per Post erreichbar: Unser Service-Center wurde dezentralisiert und kann bei Bedarf erweitert werden. Die Abwicklung von Kernprozessen wie z. B. Wohnungsübergaben führen wir kontaktarm durch, um für alle Beteiligten größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Von Publikumsverkehr in der Zentrale und in unseren Mieterservice-Büros sehen wir derzeit ab. Trotzdem möchten wir weiterhin umfassenden Service bieten und schaffen neue Angebote, die wir telefonisch oder online abbilden.

Füreinander da sein – Hilfe zur Selbsthilfe: Um Nachbarschaftshilfe innerhalb der Hausgemeinschaften anzuregen, werden Aushänge in allen Treppenhäusern angebracht. So kann Unterstützung unter Nachbarinnen und Nachbarn unkompliziert und analog organisiert werden.

Krisenbedingte Mietrückstände – unbürokratisches Vorgehen, qualifizierte Beratung: Wir beraten und begleiten – wie bislang auch – alle Mieterinnen und Mieter, die uns kontaktieren und Hilfe annehmen, bei finanziellen Sorgen, auch in Bezug auf Hilfen Dritter. Wir reagieren unbürokratisch auf Anfragen und finden gemeinsam mit unseren städtischen Partnern – wie zum Beispiel der Fachstelle Wohnungssicherung – individuelle Lösungen. Bei Ratenzahlungsvereinbarungen verzichten wir auf die Erhebung von Zinsen.

Entgegenkommen für unsere Gewerbemieterinnen und -mieter: Auch unseren Gewerbemieterinnen und -mieter, die mit dem wirtschaftlichem Aspekt der Pandemie zu kämpfen haben, stehen wir zur Seite. Stundungen, Entlastungsregelungen wie Ratenzahlungen und Verzicht auf Zwangsmaßnahmen sind über die gesetzliche Vorgabe hinausgehend möglich.

Planungssicherheit für Mieterinnen und Mieter: Wir verschieben weitere Mieterhöhungen nach §558 BGB auf Anfang 2021. Auch für den Fall, dass Mieterinnen und Mieter ihre Wohnung bei uns gekündigt haben, lassen wir niemanden auf der Straße stehen: Sofern die alte Wohnung noch nicht neu vermietet ist, können unsere Mieterinnen und Mieter dort nach Absprache weiter wohnen. Gleiches gilt, wenn sie eine Wohnungskündigung zurücknehmen möchten.

Schutz vor weiteren Belastungen – Verzicht auf Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den Wohnungen: Umzüge in Ausweichwohnungen, eingeschränkte Sanitärbereiche – das wollen wir unseren Mieterinnen und Mietern aktuell nicht zumuten. Wir verzichten daher, soweit möglich, auf Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den Wohnungen.

Sicherheit: Wir gewährleisten weiterhin die Sicherheit rund um unsere Liegenschaften, unsere Hausmeister sind vor Ort tätig, der Verkehrssicherungspflicht und der Wohnumfeldpflege kommen wir selbstverständlich nach. Zur Eindämmung des Corona-Virus wurden sämtliche Spielplätze gesperrt. Davon sind auch unsere Anlagen betroffen. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Engagement für obdachlose Menschen hat weiterhin hohe Priorität: Regelmäßig stellen wir u. a. der Fachstelle Wohnungssicherung Wohnungen für Menschen, die obdachlosenrechtlich untergebracht sind oder sich in einer prekären Situation befinden, zur Verfügung. So tragen wir auch aktuell dazu bei, schwierige Situationen in Unterkünften oder Familien zu entzerren.

Die VOLKSWOHNUNG als verlässlicher Partner und Auftraggeber: Es ist für uns selbstverständlich, im Rahmen unserer Möglichkeiten weiterhin Aufträge zu vergeben, vorausschauend Projekte zu planen und Rechnungen zeitnah begleichen, denn nicht nur Handwerksbetriebe sind auf liquide Mittel zur Überbrückung einer auftragsfreien Zeit angewiesen.

Mobiles Arbeiten und Vertrauensarbeitszeit – soziale Verantwortung als Arbeitgeber: Wir haben den Geschäftsbetrieb dezentral organisiert und ermöglichen allen Beschäftigten – sofern es die Aufgaben zulassen – im Homeoffice zu arbeiten. Zudem haben wir für alle Mitarbeitenden des VOLKSWOHNUNGS-Konzerns bis 31.05.2020 Vertrauensarbeitszeit eingeführt und damit eine familienfreundliche Regelung gefunden.