Mieterinnen und Mieter der VOLKSWOHNUNG fahren günstiger mit preiswerter Jahreskarte des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV)

Karlsruhe,

Freunde besuchen, Lebensmittel einkaufen oder Termine wahrnehmen … Rund 80 Prozent aller Alltagswege beginnen und enden an der eigenen Wohnungstür. Welche Verkehrsmittel dafür genutzt werden, hängt davon ab, wo man wohnt und welche Angebote es gibt. „Unsere großen Wohngebiete sind sehr gut an das öffentliche Nahverkehrssystem angeschlossen. Mit dem vergünstigten Jahresticket wollen wir den Anreiz für unsere Mieterinnen und Mieter erhöhen, auf Busse und Bahnen umzusteigen“, sagte VOLKSWOHNUNGS-Geschäftsführer Stefan Storz. Gemeinsam mit Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV) und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) unterzeichnete er am 24. August 2020 die Firmenkartenvereinbarung.

„Durch diesen Vertrag erhalten wir 10 Prozent Rabatt auf unser Kontingent und reichen die Ermäßigung gerne an unsere Mieterinnen und Mieter weiter“, erklärte Stefan Storz. Das „Mieterticket“ ist rund um die Uhr an zwölf aufeinanderfolgenden Monaten gültig im Streckennetz des Karlsruher Verkehrsverbunds (KVV). Die Anzahl der Waben wählt jeder individuell. Und zwischen 19 Uhr und 6 Uhr des Folgetages können beispielsweise zwei Erwachsene und alle Kinder einer Familie unter 15 Jahren gemeinsam damit fahren. Das „Mieterticket“ ist interessant für alle Personen, die mehrmals in der Woche Bus, Tram oder Straßenbahn nutzen, aber nicht berechtigt sind, andere Sondertarife zu nutzen. Es kann online über die Homepage der VOLKSWOHNUNG (www.volkswohnung.com) gebucht werden.

Auch beim KVV sieht man in dem vergünstigten Jahresticket ein gutes Instrument, um mehr Mieter für den Umstieg vom Auto zu umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen: „Wenn es beim Wohnen um das Thema Klimaschutz ging, lag der Fokus meist schwerpunktmäßig auf der energetischen Gebäudesanierung. Wir brauchen hier aber eine ganzheitliche Perspektive, die auch die Frage der Mobilität am Wohnort miteinschließt. Durch einen attraktiven Zugang zum ÖPNV kann die Verkehrs- und Umweltbelastung vor Ort reduziert und somit die Lebensqualität im Wohnquartier gesteigert werden“, sagt KVV-Geschäftsführer Dr. Alexander Pischon.

Wie wichtig der VOLKSWOHNUNG die Förderung und Unterstützung nachhaltiger Mobilität ist, hat sie mit der Entwicklung eines innovativen Mobilitätskonzepts für das August-Klingler-Areal in Daxlanden unter Beweis gestellt. Durch die Kombination und sinnvolle Verortung verschiedener Angebote werden dort sehr gute Voraussetzungen dafür geschaffen, dass künftige Bewohnerinnen und Bewohner auf ein eigenes Auto verzichten können. So ist in unmittelbarer Nähe zum August-Klingler-Areal eine zusätzliche stadtmobil-Station mit drei Fahrzeugen, darunter ein E-Auto, und einer Ladesäule geplant. Pro Wohnung soll es zwei überdachte Fahrradstellplätze geben, eine Kooperation mit einem Anbieter von Lastenrädern und eine Fahrradreparaturstation sind angedacht. „Unser Ziel ist es, eine Stellplatzreduktion zu erreichen, um weiterhin preisgünstig und flächensparend Wohnraum schaffen zu können“, sagte Storz. Das Konzept soll als Blaupause für weitere Neubauvorhaben der VOLKSWOHNUNG dienen, zum Beispiel im Rintheimer Feld.

Storz: „Ein zusätzliches Angebot für alle Mieterinnen und Mieter soll Anfang 2021 starten. Mit einem Schnupperangebot für stadtmobil kann man drei Monate testen, ob CarSharing eine Alternative zum eigenen Auto sein könnte.“