Projekte in Vorbereitung

Daxlanden – August-Klingler-Areal

Ein gutes Beispiel für die ganzheitliche Betrachtung und Entwicklung von Wohngebieten ist die geplante Neubebauung des August-Klingler-Areals in Daxlanden. Hier, auf einem ehemaligen Sportgelände, wird die VOLKSWOHNUNG ein zeitgemäßes, nachhaltiges Wohnquartier errichten mit etwa 360 Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen, darunter auch barrierearme Einheiten für ältere Menschen, eine Tagespflege-Einrichtung und eine Kita.

Auf dem 3,5 ha großen Areal westlich der B 36 werden sich sieben Gebäudezeilen um zwei autofreie Innenhöfe gruppieren, denen ein Freiraumkonzept gemeinschaftliche Aufenthaltsqualität verleiht. Das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Vereinsheim soll zu einem neuen gastronomischen Treffpunkt werden. 


Unter Berücksichtigung vorhandener ÖPNV-Angebote und der zu erwartenden Bewohnerzielgruppe wurde ein innovatives Mobilitätskonzept erarbeitet, das einen behutsamen Umgang mit Flächen ermöglicht. 

Derzeit wird das erforderliche Planungsrecht geschaffen. Die Rechtskraft des Bebauungsplans wird zum Jahresende 2019 erwartet. Parallel dazu arbeitet das Büro ASTOC aus Köln und Karlsruhe, das als Sieger aus dem Wettbewerb 2015 auch die städtebauliche Planung verantwortet, an den Entwürfen der Gebäude, damit 2020 mit dem Bau begonnen werden kann. Bis zur Fertigstellung des neuen Wohngebiets wird mit einer Bauzeit von rund 36 Monaten gerechnet, so dass voraussichtlich 2023 die ersten Mieterinnen und Mieter einziehen werden.

Daxlanden – Zanderweg

Über 50 Jahre sind die Gebäude der VOLKSWOHNUNG zwischen Agathen-, Valentin-, Kirschstraße und Zanderweg alt. Eine Modernisierung ist nur bedingt realisierbar. Daher wird derzeit eine Neubebauung im Rahmen eines Architektenwettbewerbs geprüft.  

Auf dem rund 1,2 ha großen Grundstück soll das Angebot im Stadtteil um kleinere, barrierefreie und größere, familiengerechte Wohnungen für Alt und Jung ergänzt werden. Ein neues Freiraumkonzept und vielfältige Grundrisse werden neben dem verbesserten Wohnstandard zu einer Aufwertung des Planungsgebietes, auch für die angrenzende Nachbarschaft, führen. 


Im Juli 2019 startet der Wettbewerb mit 20 Architekturbüros, um einen Entwurf für die neue Wohnanlage auszuwählen. Die Vorschläge aus dem Wettbewerbsverfahren sollen Ende 2019 durch eine Jury aus Fachpreisrichtern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadt, des Bürgervereins und der VOLKSWOHNUNG bewertet werden, bevor die konkrete Planungsphase startet. Mit einer Realisierung des Projekts ist frühestens ab 2021 zu rechnen, mit der Fertigstellung der neuen Wohnanlage am Zanderweg voraussichtlich zum Jahresende 2023.

Waldstadt – Königsberger Straße

In der Waldstadt besitzt die VOLKSWOHNUNG 29 Gebäude mit 1.303 Wohnungen. Mit 667 Wohnungen – verteilt auf 14 Gebäude – befindet sich etwa die Hälfte davon an der Königsberger Straße, dem südlichsten Straßenzug in der Waldstadt-Waldlage. Während die VOLKSWOHNUNG die Häuser an der Insterburger und Kolberger Straße in den vergangenen Jahren umfassend modernisiert hat, befinden sich Gebäude und Wohnumfeld an der Königsberger Straße noch in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Daher plant die VOLKSWOHNUNG umfangreiche Maßnahmen, um ihren Bestand zukunftsfähig weiterzuentwickeln.


Aufbauend auf dem städtebaulichen Rahmenplan Waldstadt-Waldlage hat die VOLKSWOHNUNG eine stufenweise nachhaltige Entwicklungsstrategie für ihren Bestand entlang der Königsberger Straße angestoßen: Neben der Modernisierung der in die Jahre gekommenen Gebäude im Teilbereich Süd, der Neugestaltung des Wohnumfelds und der Verbesserung der Parksituation geht es im Teilbereich Nord langfristig um Neubauten, die das Angebot mit kleineren, barrierefreien Wohnungen und mit größeren Familienwohnungen ergänzen.

Mit der Durchführung eines Wettbewerbs für den Teilbereich West im Herbst 2019 geht die VOLKSWOHNUNG einen ersten Schritt. Zur Aufwertung des Quartierseingangs soll das Gebäude Königsberger Straße 2 a-d mittelfristig abgerissen werden, um auf dem etwa 1,1 ha großen Grundstück eine Neubebauung mit ausgewogenem Wohnungsmix zu errichten. Auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse und weiterer städtebaulicher Studien wird das Stadtplanungsamt ein Bebauungsplanverfahren für den gesamten Bereich Königsberger Straße eröffnen. 

Der 2015 von der Politik verabschiedete Rahmenplan stand maßgeblich unter der Zielsetzung, im bestehenden Stadtgefüge neuen Wohnraum zu schaffen. Im Dialogprozess mit der Öffentlichkeit und dem Bürgerverein Waldstadt e.V. wurde der Rahmenplan durch das Stuttgarter Büro Pesch und Partner Architekten in Kooperation mit Helleckes Landschaftsarchitekten aus Karlsruhe erarbeitet.

Stutensee – Blankenloch, „Wohnpark Mittendrin“

Nach einem zweistufigen Investorenwettbewerb der Stadt Stutensee entwickelt die VOLKSWOHNUNG in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ackermann + Raff nordöstlich von Karlsruhe ein neues, attraktives Wohngebiet im Stutenseer Stadtteil Blankenloch. Auf dem Gelände des alten Hallenbads und einer angrenzenden ehemaligen Gewerbefläche soll Wohnraum zur Miete und zum Kauf – für alle Generationen und Lebensformen – mit hoher Aufenthaltsqualität und ökologischem Mehrwert entstehen. 


Auf dem ca. 1,2 ha großen Grundstück wird die VOLKSWOHNUNG bis Ende 2023 insgesamt ca. 150 neue Wohneinheiten in drei- bis viergeschossigen Gebäuden errichten. Rund ein Drittel davon ist öffentlich gefördert nach dem Landeswohnraumprogramm. Jeweils ca. 50 Wohnungen sind freifinanzierte Mieteinheiten bzw. Eigentumswohnungen. 

Herzstück der gemeinsamen Planung des Stuttgarter Büros und der Freiburger Landschaftsarchitekten faktorgrün ist ein offener Platz mit Bäumen, Brunnen, Spielbereich und Sitzgelegenheiten, der als grüne Mitte zum gemeinschaftlichen Treffpunkt von Bewohnerinnen und Bewohnern werden soll. 

Baubeginn für den „Wohnpark Mittendrin“ ist voraussichtlich Ende 2020. Bei der Vermietung aller Wohnungen sollen vorrangig Bürgerinnen und Bürger Stutensees zum Zuge kommen. Nähere Informationen zur Vermarktung werden rechtzeitig vor Baubeginn bekanntgegeben.

Rintheim – Staudenplatz „Mehr Wohnen in der Mitte“

Mit über 1.000 Wohnungen ist das Rintheimer Feld eine der großen Siedlungen der VOLKSWOHNUNG. Zahlreiche bereits umgesetzte Sanierungsmaßnahmen, die Neubauten an der Forststraße und die barrierefreie Umgestaltung der Freiräume haben zu einer deutlichen Aufwertung des Wohnstandorts geführt. Diese Entwicklung möchte die VOLKSWOHNUNG mit der Neuordnung des Staudenplatzes fortführen. In zentraler Lage sollen hier weitere Mietwohnungen entstehen und die alten Ladenzeilen durch mehrgeschossige Gebäude ersetzt werden. 


Auch nördlich der Heilbronner Straße und im Bereich des Garagenhofs am Hirtenweg gehören ergänzende Neubauten zum Konzept. Viergeschossige Zeilenbauten orientieren sich an den umliegenden Mietshäusern und werden mit breiteren, sechsgeschossigen Kopfbauten akzentuiert. Insgesamt sechs Gebäude mit rund 120 Mietwohnungen – darunter insbesondere Angebote für Senioren und junge Familien – und Gewerbeflächen im Erdgeschoss sieht der Entwurf des Stuttgarter Büros LEHEN drei vor. Elke Ukas Landschaftsarchitekten, die 2018 für die hochwertige Freiraumgestaltung im Rintheimer Feld ausgezeichnet wurden, sind auch an dieser Planung maßgeblich beteiligt und sorgen für eine Integration der Neubauten in die Quartierslandschaft. 

Um ab dem Frühjahr 2021 mit dem Bau beginnen zu können, läuft seit 2015 das städtische Bebauungsplanverfahren Staudenplatz, das sämtliche sozialen, technischen und ökologischen Belange berücksichtigt. Im Frühjahr 2020 soll der B-Plan rechtskräftig werden.