Volkswohnung

ServiceWohnen in Kirchfeld-Nord/Neureut: VOLKSWOHNUNG schließt Kooperationsvertrag mit der Karl Friedrich-, Leopold- und Sophien-Stiftung Karlsruhe

Karlsruhe, 16. November 2011.

20% der gegenwärtig in Deutschland lebenden Menschen sind über 65 Jahre alt, im Jahr 2060 wird jeder dritte Deutsche älter als 65 Jahre sein. Parallel dazu werden die Haushalte kleiner: Von den über 60-Jährigen wohnen bereits jetzt etwa 90% allein oder zu zweit. Die neue Generation älterer Menschen zeichnet sich durch einen selbstbestimmten, individuellen Lebensstil aus, der einhergeht mit dem Wunsch nach sozialer Integration. Diese Senioren weisen beim Eintritt in den Ruhestand eine relativ hohe Mobilität auf und setzen sich frühzeitig mit dem Thema Wohnen und Pflege im Alter auseinander. Die VOLKSWOHNUNG reagiert auf die Veränderung des Nachfragetypus und hat am heutigen Tag einen Kooperationsvertrag mit der Karl Friedrich-, Leopold- & Sophien-Stiftung geschlossen.

„In unserem Neubaugebiet Kirchfeld-Nord machen wir Menschen, die im Alter die Wohnung wechseln wollen, ein besonderes Angebot. Es besteht aus einem über die bisher übliche Wohnform „Betreutes Wohnen“ hinausgehenden Konzept aus Technik und Dienstleistungen“, erklärt Reiner Kuklinski, Geschäftsführer der VOLKSWOHNUNG. Beim ServiceWohnen lebt man an der Erna-Scheffler-Straße 2 selbstbestimmt in der eigenen Wohnung, kann aber bei Bedarf auf Unterstützung zurückgreifen. Zu den vielen Vorteilen, in deren Genuss die künftigen Bewohner der 18 barrierefreien und altersgerechten Mietwohnungen kommen, gehört auch der „Homebutler“, ein neues Haus- und Sicherheitstechnikpaket aus Österreich, das die VOLKSWOHNUNG als erstes deutsches Unternehmen anbietet und in ihrer Wohnanlage am Hardtwald erstmals einsetzt. Der Homebutler, eine technische Sonderausstattung, ist integriert in das VOWOportal, das die Bewohner mittels eines mobilen Tablet-PCs aufrufen können. Er „denkt mit“ und hilft den Bewohnern, sich selbstständig zurechtzufinden, erinnert sie an wichtige Verhaltensweisen und schaltet beispielsweise die Herdplatte bei Überhitzung aus.

Das Konzept ServiceWohnen kombiniert Betreuungsangebote und technische Hilfestellungen. Im Auftrag der VOLKSWOHNUNG werden die Mieter von der Karl Friedrich-, Leopold- & Sophien-Stiftung betreut. Die Stiftung folgt dem Leitspruch. So selbstständig wie möglich, soviel Hilfe und Betreuung wie nötig! Deshalb werden Grund- und Wahlleistungen angeboten.

Zu den Grundleistungen gehören insbesondere:

  • Feste Sprechstunde durch eine Fachkraft im Haus
  • Besuche bei mobil eingeschränkten Bewohnern
  • Soziale Betreuung und Beratung
  • Beratung in finanziellen Angelegenheiten
  • Unterstützung bei Antragstellung gegenüber Kostenträgern
  • Vermittlung und Koordination von Betreuungs- und Pflegediensten
  • Beratung der Angehörigen
  • Beratung über Grund- und Wahlleistungen
  • Ausübung kleinerer Dienstleistungen
  • Organisation von gemeinschaftsfördernden Veranstaltungen
  • Verständigung von Ärzten und Angehörigen
  • Information über Seniorenangebote
  • Dokumentation der erbrachten Leistungen

Als Anlauf- und Vermittlungsstelle werden Ansprechpersonen durch die Stiftung zur Verfügung gestellt. Ihr obliegt die Kompetenz und Verantwortung für die organisatorische Leitung der Betreuung im „ServiceWohnen“ in Neureut/Kirchfeld-Nord. Sollte Intensivpflege (Pflegestufe 3) notwendig werden, stehen in unmittelbarer Nähe, im neu erbauten Seniorenzentrum Kirchfeld, bevorzugt Pflegeplätze zur Verfügung.

„Die Kombination von betreutem Wohnen mit der Sicherheit, auch im Notfall Hilfe zu erhalten oder bei Bedarf auch kurzfristig einen Pflegeplatz, bietet den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Optimum an Sicherheit in der eigenen Häuslichkeit“ so Rüdiger Frank, Geschäftsführer der Stiftung.

Wer mehr Unterstützung und Hilfe benötigt, als die Grundleistungen beinhalten, kann die so genannten Wahlleistungen in Anspruch nehmen. Das sind kostenpflichtige Zusatzleistungen, für die man den Dienstleister selbst bestimmen kann. Die Wahlleistungen umfassen im Wesentlichen Hilfeleistungen oder Unterstützung im Haushalt und bei Erledigungen sowie eine pflegerische Versorgung oder auch einen Hausnotruf.

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