Weniger. Anders. Besser!

18. April 2019

Wie viel Quadratmeter Wohnraum braucht ein Mensch zum Glücklich sein? Worauf kann man bei der Einrichtung einer Wohnung verzichten - Küche, TV-Ecke, Waschmaschine etc. - und das stattdessen an einem Ort zur Verfügung stellen, den man gemeinsam mit Nachbarinnen und Nachbarn nutzt?

Mit dieser Aufgabenstellung haben sich 40 Studierende (5. Semester) des Fachgebiets "Nachhaltiges Bauen" der Fakultät für Architektur am KIT beschäftigt. Acht davon wurden ausgewählt, ihre Entwürfe vor Kolleginnen und Kollegen der VOLKSWOHNUNG zu präsentieren. Ziel war es, durch Aufstockung eines Bestandsgebäudes der VOLKSWOHNUNG aus den 1970er Jahren aufzuzeigen, wie man angesichts knappen Baulands und großer Nachfrage an Wohnungen möglichst viele (kleine) Lebensräume kreieren kann, in denen man zusammen und weniger allein ist.

Was sich diese jungen Menschen im Alter von 22 bis 24 Jahren ausgedacht haben, brachte ihnen neben Bewunderung und viel Lob auch ein kleines "Preisgeld" ein. VOLKSWOHNUNGS-Geschäftsführer Stefan Storz überreichte jeder und jedem einzelnen nach der Präsentation eine Anerkennung in Form von 250 €. Und für die Projektdokumentation aller 40 Arbeiten, die unter der Leitung von Professor Dirk E. Hebel und seinem Team entstanden, stellte das Wohnungsunternehmen 1.500 € zur Verfügung. Vom 21. bis 31. Mai 2019 wird das Architekturschaufenster in der Waldstraße die Entwürfe im Rahmen einer Ausstellung vorstellen.